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Lebendiges Eversten mit Kleinstadt-Flair

In traditioneller Kleidung: Der Verein für traditi
In traditioneller Kleidung: Der Verein für traditi

NWZ 25.01.2018
Lebendiges Eversten mit Kleinstadt-Flair

Eversten Sie sind schon begeistert von ihrem Stadtteil: Obwohl, Eversten einfach nur als „Stadtteil“ zu bezeichnen, das greife doch schon fast zu kurz, so Petra Averbeck beim Neujahrsempfang des Bürgervereins Eversten im Hotel Wöbken. Und das sagte sie nicht als 1. Vorsitzende, sondern gab es in ihrer Funktion als Bürgermeisterin im Grußwort des Oberbürgermeisters weiter. Jürgen Krogmann rechnet darin vor: 24 500 Menschen – also jeder siebte Oldenburger – lebe in Eversten, das damit die Einwohnestärke einer Kleinstadt habe; zum Beispiel größer als Westerstede oder Wildeshausen und nicht viel kleiner als Cloppenburg oder Vechta.

Die rund 70 Teilnehmer des Neujahrsempfangs hören es mit großem Interesse. Das galt auch für die Musik des Saxofonensembles „Nufoxas“ der städtischen Musikschule und nicht minder für den Gastredner: Dr. Andreas von Seggern, Leiter des Stadtmuseums, hielt diesmal die Neujahrsansprache. Darin widmete er sich der künftigen Ausrichtung des Stadtmuseums und der Machbarkeitsstudie dazu. Wie berichtet, stehen Neubaupläne zur Diskussion: ein viergeschossiger Neubau oder ein dreigeschossiger mit Umbau der Ballinschen Villa, die künftig u.a. die Büros aufnehmen soll. Ein Abriss der Villen komme nicht in Frage, schmetterte Andreas von Seggen Gerüchte ab. Die Villen seien unbedingt erhaltenswert.

Stadtentwicklung, die Verkehrsanbindung sowie Sicherheit und Ordnung zählen für den Bürgerverein Eversten zu den wichtigen Themen. Vorsitzende Petra Averbeck nannte in ihrer Ansprache beispielsweise aktuelle Planungen im Bereich Bauen und Wohnen in Eversten West (ca. 300 Wohnungen, Baugebiet Ziegelweg (ca. 50 Wohnungen), „Wohnen am Küstenkanal“ (ca. 77 Wohnungen). Schwerpunkt der Entwicklung müssten eine tragfähige Versorgungsstruktur sein, ebenso wie kommunikative und soziale Angebote, aber auch die Erhöhung der Aufenthaltsqualitäten und die Herausbildung von Stadtteilidentitäten.

Speziell auf Eversten gemünzt, appellierte Petra Averbeck, das Stadtteilbad zu erhalten und ein Bürgerhaus, das man sich hier schon so lange wünscht, einzurichten. Zum Thema „Sicherheit und Ordnung“ sagte sie: „Dazu gehört auch ein Konzept, mit dem den Graffiti-Schmierereien Einhalt geboten werden kann.“

Petra Averbeck dankte allen Vereinen in Eversten. Sie hätten eine sehr gute Arbeit für das Gemeinwohl geleistet. Eversten sei eben sehr lebendig. Der Oberbürgermeister schätze die Bürgervereine als Sprachrohr der Bevölkerung und als Ansprechpartner der Verwaltung, betonte Averbeck und sagte: „Die Bürgervereine bleiben Interessenvertretung der Stadtteile und ihrer Bürgerinnen und Bürger – selbstverständlich auch unser Verein in Eversten.“